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Turiner Grabtuch

Das Tuchbild von Manoppello

Das Tuchbild von Manoppello

Ein transparenter Schleier aus feinster Muschelseide zeigt das Antlitz Jesu, deckungsgleich mit dem Angesicht auf dem Turiner Grabtuch, jedoch lebendig, mit offenen Augen und geheilten Wunden. 

Muschelseide (oder Byssus) ist ein extrem seltenes und höchst teures Gewebe der Antike, das nicht bemalt werden kann.
Auf ihr hält keine Farbe. Forscher sind davon überzeugt, dass es sich bei diesem Schleier um das im Johannes-Evangelium beschriebene Schweißtuch Christi aus dem Grab Christi handelt.

Jahrhunderte lang wurde es als »Schweißtuch der Veronika« im Petersdom in Rom aufbewahrt und zog unzählige Pilger an. 

Seit der Plünderung Roms im Jahr 1527 galt der Schleier als verschollen, bis ein Kapuzinerpater ihn 1977 erstmals wieder einer größeren Öffentlichkeit vorstellte. Seitdem haben sich namhafte Kunsthistoriker und Naturwissenschaftler seiner Erforschung  verschrieben. 

2006 kam auch Papst Benedikt XVI. nach Manoppello, um vor dem »Heiligen Antlitz« zu beten. Heute wächst der Pilgerstrom zu dem entlegenen  Heiligtum in den Abruzzen aus aller Welt von Jahr  zu Jahr. 

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